Weltall verkommt zur Mülldeponie

Durch eine Zunahme der Raumfahrt gibt es immer mehr Trümmerteile die im Weltall frei herumfliegen und auch für Missionen ins Weltall gefährlich werden können. Nun soll sich mit der rechtlichen Seite des Müllproblems eine Konferenz an der Universität in Köln beschäftigen. Hier sollen Vorschläge gemacht werden, wie man das Müllproblem am besten löst, da es noch keine Gesetze hierfür gibt.

Gerade abgesplitterte Teile und Oberstufen von Raketen gehören zum größten Weltraumschrott. Mittlerweile verstopft immer mehr von diesem Schrott die Umlaufbahnen um die Erde und gefährden damit auch die Satelliten, die hier kreisen.

Mittlerweile bekommen sowohl die ISS und auch der Space Shuttle immer wieder kleinere Einschläge durch den Müll bei ihren Flügen. Es ist schon bei einem Durchmesser von einem Zentimeter möglich, dass große Satelliten, die um die Erdumlaufbahn kreisen, funktionsunfähig gemacht werden.

Bis eine Lösung gefunden ist, setzt die Weltraumforschung auf geeignetes Fabrikationsmaterial und die Panzerung aller Objekte. Juristisch gesehen gibt es Riesenlücken, denn bisher haftet niemand, wenn Objekte durch Weltraummüll beschädigt werden. Da im Weltraum Völkerrecht gilt, sollte der jeweilige Verursacher der Schäden zur Kasse gebeten werden. Aus diesem Grund hält man sich international so mit einer Klärung der rechtlichen Lage zurück.

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