Heimvorteil bei Champions League nicht unbedingt von Vorteil

Statistiker der Universität München haben alle K.O. Spiele der UEFA Champions League seit der Saison 1994/95 untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass es keine Rolle spielt, wo das Hin und Rückspiel stattfindet. So ist ein weit verbreiteter Mythos enttarnt worden. Viel wichtiger als der Spielort ist die Truppenstärke der Mannschaft. Der Erfolg hängt in erster Linie davon ab, wie stark die Mannschaft ist und nicht, ob sie ein Heimspiel absolviert.

In Europa hat die Sportstatistik bisher nur einen sehr geringen Stellenwert, während in den USA bei vielen Spielen die Statistik eine große Rolle spielt. Gerade beim Baseball analysiert man die Spielverläufe sehr genau um eine höhere Erfolgschance zu haben. So werden Entscheidungen gefällt und nicht auf der Grundlage ob es ein Heim- oder Auswärtsspiel ist.

Die Forscher räumen allerdings ein, dass das Publikum durchaus der 12. Spieler sein kann und es auch einen Heimvorteil gibt. Die Statistik bezieht sich bisher nur auf K.O. Spiele der Champions League. Daher will man sich als nächstes mit Handball beschäftigen, da hier der Heimvorteil noch viel mehr ausgeprägt ist als beim Fußball.

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