Das Schicksal der Costa Concordia – tragisches Schiffsunglück an der Westküste Italiens

13. Jänner 2012 vor der Isola del Giglio – Ein Kreuzfahrtschiff namens Costa Condordia kommt gefährlich nah an die Bucht und kollidiert unter Wasser mit einem vorgelagerten Felsen. Ein 70 m langer Riss sorgt blitzschnell für Wasser an Board, was die mächtige Concordia um 65 Grad nach Steuerboard neigen lässt. Zu diesem Zeitpunkt weiß noch niemand, welche Schreckensmeldungen die Tage danach bringen würden.

Katastrophe vor Giglio berührte die ganze Welt

Es erinnerte an das Schiffsunglück der Titanic Anfang des 20. Jahrhunderts und dennoch passierte diese Katastrophe erst vor wenigen Wochen direkt vor den Augen einer ganzen Insel. Um etwa 21:45 Uhr MEZ lief das italienische Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere S.p.A. auf einen Felsen, der sich nur rund 95 m vor der Küste befand, auf und begann langsam zu sinken. Die rund 3200 Passagiere saßen gerade beim Abendessen und wurden Erzählungen zufolge zuerst nur mit fadenscheinigen Durchsagen abgespeist – solange, bis die Reisegaste selbst Zeugen dieses Unglücks wurden. Erst etwa eine Stunde nach der Kollision wurden die Passagiere aufgefordert, ihre Rettungswesten anzulegen und den Evakuierungsmaßnahmen Folge zu leisten.

Wann und warum Kapitän und Crew falsch zu handeln begannen und folgedessen Panik an Board ausbrach, wird man wohl nicht mehr eindeutig feststellen können. Fakt ist, dass viele Passagiere aus Angst von Board sprangen und in der Kälte des Meeres erfroren, dass Kapitän Schettino und sein Erster Offizier viel zu früh und vor der gesamten Besatzung und den Passagieren in einem Rettungsboot saßen und dass noch Tage und Wochen später viele Passagiere tot aufgefunden wurden oder nach wie vor vermisst werden.

Ein tragisches Schicksal überschattet die eigentlich sehr schöne Gegend auf der Insel Giglio. Ob sich je wieder Menschen in diese Gegend begeben, ohne an diese Katastrophe erinnert zu werden, bleibt fraglich. Das Online Reiseportal www.kurztrips-kurzreisen.de informiert und vermittelt Trips in diese Region und versucht damit, auch den Menschen am Festland wieder eine Perspektive zu geben.

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